So geht's
E-Portfolio in Moodle
In Moodle sind E-Portfolios zum gegenwärtigen Stand (September 2007) nicht implementiert. Sie können aber verschiedene E-Portfolio-Programme in Moodle einbinden. Als Erweiterungsmodul stehen zum Beispiel
Mahara oder
Exabis zur Verfügung.
Exabis wurde vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Auftrag gegeben und von der Firma exabis – internet solutions von Mag. Andreas Riepl, BHAK Steyr entwickelt. Die Software ermöglicht,
- E-Portfolios für jeden Schüler einzeln anzulegen und kursübegreifend zur Verfügung zu stellen,
- Dateien innerhalb eines Kategoriensystems zu verwalten. Damit können beispielsweise Projektarbeiten oder Hausarbeiten, aber auch Aufgaben aus anderen Moodle Aufgaben publiziert werden. Auch Links auf externe Internetseiten können hier integriert und verwaltet werden.
- Startseite und Kategorien können individuell gestaltet werden
- LehrerInnen und Mitschüler haben die Möglichkeit, einzelne publizierte Einträge zu kommentieren (Feedback) und
- das komplette E-Portfolio kann in ein SCORM-Format konvertiert werden, sodass es in andere Anwendungen exportiert werden kann.
Herunterzuladen ist das Modul unter
www.moodlekurse.org, eine Dokumentation zu Installation und Nutzung finden Sie auf
www.e-teaching-austria.at.
E-Portfolios ohne Moodle
Wenn Sie Moodle um ein anderes E-Portfolio-Programm ergänzen oder ein Programm unabhängig von Ihrem LMS einsetzen möchten, wählen Sie ein System, das alle Aktivitäten unterstützt, die Sie nutzen möchten. Es gibt eine Vielzahl von Software-Lösungen, mit denen E-Portfolios erstellt werden können. Sie können bereits Teil eines Content-Management-Systems (CMS) sein oder als "Add-on" in eine Plattform integriert werden.
Zur Unterstützung stellen wir Ihnen hier eine Übersicht möglicher Software zur Verfügung. Allerdings liefert die Liste nur einen Ausschnitt und konzentriert sich vor allem auf Open Source-Lösungen.
Ein E-Portfolio, das unabhängig vom LMS der Schule bleibt, kann vorteilhaft sein, wenn die Schülerinnen es langfristig als Tool zur persönlichen Entwicklungsplanung (personal development) nutzen sollen. Unabhängig von Schulwechseln und Berufseinstieg können die Schüler dann im E-Portfolio Dokumente sammeln und Ziele formulieren.
Bei der Einbettung in das LMS kann Kompatibilität ein Problem sein. Standards wirken dem entgegen.
- Das IMS Global Learning Consortium hat einen
Best Practice and Implementation Guide erstellt, der darüber informiert, wie Interoperabilität bei der Einrichtung eines Systems sichergestellt werden kann. Der Ratgeber liefert außerdem Beispiele, wie Beziehungen zwischen E-Portfolio-Elementen und Diensten zu gestalten sind und restriktive Zugänge für die beteiligten Schüler und Lehrer eingerichtet werden. - Daneben hat das EPICC im Rahmen der Entwicklung einer E-Portfolio-Plattform ein
Architekturmodell erstellt, das sich mit nachhaltiger Interoperabilität auseinandersetzt. In der Dokumentation werden außerdem verschiedene E-Portfolio-Systeme ausführlich vorgestellt.







Seitenanfang
Seite drucken
Impressum