Mehrwert Chat
Im Chat können die Lernenden unmittelbar kommunizieren. Spontane Äußerungen schaffen Nähe und Fragen, die den Lernprozess betreffen, müssen nicht warten – im Chat wird der kollaborative Lernprozess präsent.
Im Unterricht lassen sich Chats flexibel integrieren, wenn der Lernprozess zumindest bei Teilen der Gruppe synchron verläuft und die Gruppe nicht zu klein ist:
Als Kommunikationsmedium, auf das Schülerinnen und Schüler selbstgesteuert zugreifen, um z.B. in Gruppenarbeiten
- Informationen auszutauschen
- zu reflektieren oder
- im Rahmen von (Fremd)Sprachenunterricht Sprachkompetenzen zu trainieren.
In gesteuerten synchronen Sitzungen abseits des Präzenzunterrichts
- als Sprechstunde,
- als Diskussionsforum oder auch
- als Rahmen für Rollenspiele.
Das Beispiel der Online-Beschulung von Mutpol in Tuttlingen zeigt, dass der Chat auch über großere Distanzen hinweg Nähe schaffen kann und gleichzeitig ermöglicht, die SchülerInnen im Prozess des selbstgesteuerten Lernens kontrollierend zu begleiten. Hier schafft ein vereinbartes Treffen im Chatroom die Sicherheit, dass keine Fragen offen bleiben und alle Arbeitsaufgaben erfolgreich bearbeitet werden.
Weitere Beispiele der Universität Frankfurt nennt Claudia Bremer.
Claudia Bremer (2000): "Virtuelles Lernen in Gruppen: Rollenspiele und Online-Diskussionen und die Bedeutung von Lerntypen." In: Campus 2000. Hrsg. v. F. Scheuermann. Münster, S. 135 - 148.
Wie sich ein Chat konzeptionell in den Unterricht integrieren lässt, lesen Sie auch auf dem
Lehrerfortbildungsserver.







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