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So geht's

Damit das Mobiltelefon zum Instrument für Lehr-/Lernszenarios werden kann, ist es zunächst wesentlich, dass

  • alle Mitschüler über die gleichen Chancen verfügen, am mobilen Unterricht teilzunehmen: Die Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterJIM-Studie 2007 u.a. zeigt, dass man bei den ab 14-Jährigen inzwischen durchaus von einer Handy-Vollversorgung sprechen kann. Auch Applikationen, die für mobilen Unterricht genutzt werden können, sind deutlich verbreiteter als noch 2006:
  • die Schüler Tarife haben, durch die Online-Lernen keine Kosten nach sich zieht: Tarifmodelle verändern sich häufig mit dem Alter der Handy-Nutzer, wobei Prepaidkarten, die wenig Verantwortungsbewusstsein erfordern, vermehrt bei jüngeren Nutzern anzutreffen sind (Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterJIM Studie 2007, S. 55.).
  • Lernaktivitäten vom Schulrechner auf das Handy geladen werden können (Bluetooth oder Datenkabel): Inzwischen erlauben zwei Drittel der Handys von Jugendlichen Bluetooth- oder Infrarot-Übertragung.
  • die Handys Datennetze unterstützen, die eine schnelle Übertragung ermöglichen (z. B. UMTS, HSDPA oder EDGE).

Weitere Hinweise

  • Damit Ihre SchülerInnen nicht eine zu lange URL in Ihrem Handy eingeben müssen, können sie die URL mit Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTinyURL verkürzen.
  • Informationen über die handyfreundliche Anpassung Ihrer Kursumgebung und die Anpassung der Telefonumgebung finden Sie auf Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterlearninginhand.com.


Welche Lernaktivitäten?

Es gibt nur wenige Praxiserfahrungen oder Theorien zum Unterricht mit Handys. Für das Handy geeignet scheinen aber vor allem

  • Ergänzende quantitative Aufgaben: Lernaktivitäten aus dem LMS, die auf dem Handy geübt werden. In diesem Fall ist nur wenig Information auf dem Display zu lesen, im Vordergrund steht der Übungseffekt.

Aufgaben, die sich nicht nur auf das weiterhin sehr kleine Display konzentrieren:

  • interaktive Aufgaben mit dem Handy
  • audiovisuelle Lehrinhalte für unterwegs

Erste Beispiele

 

(1) Ergänzende quantitative Aufgaben: Lernaktivitäten aus dem LMS, die auf dem Handy geübt werden

Ein Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstermodulares Konzept  für mobile Lernaktivitäten hat Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterschule-mobil.de entworfen. Zur Umsetzung der Lernaktivitäten in Moodle kann das Programm TRVok eingesetzt werden, dass auf Moodle und auf dem Handy installiert wird. Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterSchule-mobil.de stellt das Programm mit Beispielen vor.

 

Immer mehr Anbieter erstellen Lernmodule für mobile Endgeräte, so z.B. der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterCornelsen Verlag einen Englisch Trainer, der die Schulbuch Units für das Handy umsetzt.

 

Listen entsprechender Angebote finden Sie bei

 
In Moodle können Sie auch einen Kurs erstellen, der auf die einfachste Ansicht reduziert ist: Stellen Sie als Thema "orangewhitepda" ein. Dazu muss der Adminstrator Session Themen in Moodle erlauben, indem er den Parameter <code>$CFG->allowthemechangeonURL = true</code> zur Installation hinzufügt. Dieser Kursraum kann nun mit dem Handy über Internet aufgerufen aufgerufen und genutzt werden.

 

(2) Interaktive Aufgaben mit dem Handy

Warum nicht eine WebQuest mit mobilen Technologien verbinden? Die Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKIMM-Initiative der Universität Lübeck hat mit der Software MOLES (Mobile Learning Exploring System) eine Lösung entwickelt, die die Durchführung von Projekten zum Mobilen Lernen ermöglicht. Das System erlaubt die kooperative Erstellung von interaktiven Aufgabenbögen, die auf PDAs (oder Mobiltelefonen) auf Mini Moles (bzw. Mini Moles Loc) transferiert werden.

 

Ausgerüstet mit PDAS opder Mobiltelefonen und evtl. zusätzlichen Geräten, wie z. B. einer Digitalkamera,  können vorzugsweise Kinder und Jugendliche mobil lernen, indem sie die physische Lebenswelt (etwa außerhalb von Schule) zum Beispiel im Wald, der Innenstadt, in einem Unternehmen, usw. entdecken. Sie lösen die selbst gestellten Aufgaben und sammeln Informationen. Die Lösungen der Aufgaben werden anschließend wieder auf Moles übertragen. Die Aufgabenbögen können nachträglich bearbeitet und ggf. durch Zusatzmaterial (z. B. Fotos) ergänzt werden. 

Wie mobile Lernprojekte gestaltet werden können, wird auf der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterHomepage der KIMM-Initiative und bei Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensternetzspannung.org an Beispielen gezeigt.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterZu MOLES und Mini MOLES

 

(3) Audiovisuelle Lehrinhalte für unterwegs

Hierzu finden sie ausführliche Informationen in der Rubrik Podcast/MP3-Player.

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