Mehrwert
Die mobilen Kommunikationstechnologien werden in der Freizeit genutzt.
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (
mpfs) untersucht im Langzeitprojekt JIM langfristige Trends und spezifische Entwicklungen der Mediennutzung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren. Die daraus hervorgegangene
JIM Studie 2006 zeigt, dass sich die tragbaren Technologien bei Jugendlichen etabliert haben: Musik und Spiel sind in den Haushalten mobil geworden, über ein Handy verfügen sogar 92 Prozent der befragten Jugendlichen beider Geschlechter. Dass immerhin 81 Prozent der Nutzer mit dem Mobiltelefon ins Internet gehen können, das aber als unwichtigste Funktion beurteilen und lieber unterwegs Musik hören, lässt Spielraum für mobiles Lernen.
Döring und Kleeberg ziehen aus Evaluationen von mobilen Lehr-Lernszenarios eine positive Bilanz der der Fach- und Methodenkompetenz, sozialen und personalen Kompetenz sowie der Medienkompetenz. (Döring, Nicole/Kleeberg, Nicole (2006): „Mobiles Lernen in der Schule (Beiträge). Entwicklungs- und Forschungsstand“. In:
Unterrichtswissenschaft 34, 1/070.)
Lerngemeinschaften
In der Beliebtheit der mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien sieht Kristine Peters Potenzial für E-Learning: Mittels SMS und MMS bilden Jugendliche demnach schon jetzt soziale Netzwerke. Dieses so genannte „swarming“ könne auch für mobile Lerngemeinschaften fruchtbar sein.
Für die Wertschöpfung aus mobilem Lernen formuliert Peters allerdings drei Bedingungen:
- Just in time: Lernen soll auch bei den mobilen Technologien situativ sein. Entsprechend betont die Qualitätsinitiative Deutschland (Q.E.D.) in einer
Ankündigung, dass im mobile Learning besonders neue situative Lernkontexte interessant werden. - Just enough: es soll ergänzendes Wissen vermitteln, das sonst duch Tutoren vermittelt würde
- Just for me: es soll durch die Mediation eines Lehrers kontextualisiert werden.







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