Standards: Technologie und Qualität
Mit den technischen und didaktischen Angeboten für E-Learning sowie der Vernetzung von Bildungsträgern nimmt der Bedarf zu, einzelne Systeme flexibel zu kombinieren. Dass dies zu Standardisierungen führt, ist nicht unumstritten.
Auf der der europäischen Konferenz "Innovation und Marktfähigkeit" im März 2007 beurteilte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Michael Glos, Normungen allerdings als Voraussetzung für globale Marktwirtschaftlichkeit.
Technologie und Marktwirtschaftlichkeit
Dabei hat die Einigung auf Standards zwei Seiten, die der Entwicklung von E-Learning zuträglich sind: Weil Standards die Interoperationalität einzelner Anwendungen und Systeme garantieren,
- wird es für den Anwender erst möglich, die Vielzahl internationaler Angebote zu nutzen,
- können neue Technologien oder Lernobjekte globalen Absatz finden.
Marktwirtschaftlichkeit beginnt freilich viel früher: Laut den Multimedia-Empfehlungen (MEE) des Kultusministeriums in Baden-Württemberg, die für die Schulen des Landes einen Standard definieren, werden betriebbsichere Lernnetze, die einfach zu administrieren und damit kostengünstiger sind, erst durch verbindliche technische Leitbilder möglich.
Internationalität und Qualität
Gleichzeitig hat nicht zuletzt die globalisierte Arbeitswelt dazu geführt, dass europäische Tendenzen dahin gehen, Bildungsprozesse und -abschlüsse anzugleichen. Der so genannte Konstanzer Beschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) hat eine Reform der
Bildungsstandards eingeleitet. Eine Qualitätsentwicklung und -sicherung ist aber erst möglich, wenn die Lernangebote nach transparenten Kriterien verglichen werden können. Das gilt auch für den Unterricht mit Neuen Medien.
Bereiche der Standardisierung
Die Arbeit an Normungen läuft auf Hochtouren, wenn auch differenziert. Ein Schema von
Jan M. Pawlowski verdeutlicht die Bereiche der Standardisierung in den Bereichen








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