Schulentwicklung mit Moodle: Friedrich-List-Schule Mannheim
Die Implementierung von E-Learning ist an der Mannheimer Friedrich-List-Schule (FLS) Teil eines umfassenden Schulentwicklungsprozesses. Vorwärts bringen soll das Lernmanagement-System Moodle
- die schulinterne Informationsvermittlung und
- die Qualität des Unterrichts.
Schrittweise Integration
Um die virtuelle Lernumgebung schrittweise in die Schulentwicklung einzubinden, haben sich sechs Lehrpersonen zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen. Sie arbeiten an einer Moodle-Arbeitshilfe, die als Online-Kurs konsultiert werden kann. So sollen der Verwaltungsaufwand reduziert, der Informationsfluss verbessert und die Akzeptanz multimedialer Anwendungen innerhalb des Kollegiums gefördert werden.
Mehrwert
Schon jetzt sind Moodle-Kurse Teil des Unterrichts. Von den Lehrern selbst erstellte E-Learning-Kurse werden gegenseitig ausgetauscht und sowohl unterrichtsbegleitend als auch unterrichtsgestaltend eingesetzt und evaluiert. Diese Schulentwicklung zahlt sich auf beiden Seiten aus.
Die SchülerInnen erhalten durch die Moodle-Kurse
- einen transparenten Überblick über Abläufe und Inhalte des Unterrichts und
- ein Instrument zur Motivierung und Binnendifferenzierung: Mittels des vertrauten Mediums Computer haben sie Einfluss darauf, in welchem Tempo sie eine Aufgabe erledigen oder wie häufig sie sie wiederholen.
Das Kollegium spart unter anderem Zeit für anderes. Zum Beispiel an den Kompetenztagen. Wenn die neuen Jahrgänge des integrierten Wirtschaftsgymnasiums an den fünf ersten Schultagen Lerntechniken erlernen und ihren Lernstand auf den Prüfstand stellen, erleichtern die webbasierten Lernkurse Aufwand und Auswertung merklich.
Désirée Kleinebecker, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ARIMIS-Projekt am Landesinstitut für Schulenentwicklung, berichtet über die Arbeit der Friedrich-List-Schule.








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