E-Learning in der Schule
Medienkompetenzen zu entwickeln und im Unterricht fruchtbar zu nutzen, ist längst ein fester Bestandteil des Schulalltags geworden. Im Medienerleben der Schüler sind die Übergänge zwischen Schule und Freizeit aber nur dann fließenden, wenn zur Medienbildung auch Multimedia gehört.
Auf
podcampus.de, einer Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung, wird in einem Video
Medienkompetenz nach Dieter Baacke erklärt.
Der
Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest mpfs hat mit den Studien
KIM 2006 und
JIM 2006 gezeigt: In ihrer Freizeit nutzen Jugendliche aller Schultypen
- mit Computern, Handys oder Multimedia-Playern die verschiedensten Geräte
- zunehmend selbstverständlich.
Laut einer
Studie der Europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms nutzen europäische Kinder zwischen 9 und 14 Jahren Computer und Internet häufig.
Auch in Deutschland sind es, laut
KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA), über 70% der Kinder, die den Computer nutzen und über die Hälfte davon auch das Internet. In Zahlen ausgedrückt sind das 3,1 Millionen der 6- 13-Jährigen.
Der Computer wird zum "Alltagsmedium von Jugendlichen", schreiben Sabine Feierabend und Albrecht Kutteroff in ihrer
Zusammenfassung der KIM-Studie (Medienumgang Jugendlicher in Deutschland. Ergebnisse der JIM-Studie 2006. Media Perspektiven, 2, S. 83-95. ) und mehr als die Hälfte aller 6- 13
Hier wird nicht nur gespielt:
"Neben Computerspielen haben vor allem Lernprogramme eine hohe Attraktivität für Kinder. 43 Prozent der Computernutzer beschäftigen sich mindestens einmal pro Woche mit Lernprogrammen, Mädchen (47%) etwas häufiger als Jungen (40%). Der Umgang mit Computeranwendungen, die Wissen oder gewisse Fertigkeiten trainieren sollen, findet vor allem zu Hause statt (64%), nur 26 Prozent der Nutzer von Lernprogrammen üben in der Schule." (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest/KIM-Studie 2006, S. 40).
E-Learning mit System
Für die Verankerung multimedialer Lehr- und Lernmethoden in der Schule sprechen sich die Multimedia-Empfehlungen des Landes Baden-Württemberg aus. Zu den neuen Medien, die den Unterricht unterstützen sollen, gehört auch das Phänomen E-Learning. Das elektronisch gestützte Lernen ist durch seine technischen Bedingungen und wegen methodisch-didaktischer Voraussetzungen besonders eng mit der Schulorganisation und Schulentwicklung verknüpft.
Um E-Learning systematisch in der Schule einzubetten,
- ist der Medienentwicklungsplan richtungsweisend.
- geben Praxiserfahrungen zusätzlich darüber Aufschluss, unter welchen Bedingungen E-Learning erfolgreich etabliert werden kann.
- zeigen Fallbeispiele aus Schulen Baden-Württembergs, wie eine so weiterentwickelte Schule dann aussehen kann – und worin sie sich von der herkömmlichen Institution unterscheidet.
Worauf kommt es bei all dem an? Strategien entwirft
Sebastian Pütz auf dem Weiterbildungsserver Baden-Württemberg.
Wichtig: Nur keine Angst vor §§
Wenn (multi)mediale Inhalte und Techniken im Unterricht eingesetzt werden, sind häufig auch rechtliche Bestimmungen betroffen. Nicht selten werden aus Unkenntnis Paragraphen des Urhebergesetzes oder des Datenschutzes verletzt.
Wenn Papierkopien unrechtmäßig weitergegeben werden, fällt es häufig nicht auf. Anders sieht es da schon aus, wenn die Informationen über Web-Server weitergereicht werden. Es ist also unbedingt empfehlenswert, sich mit den grundsätzlichen rechtlichen Bestimmungen auseinanderzusetzen - und auch den Gang zum entsprechenden Rechtsberater nicht zu scheuen, wenn Verständnisprobleme auftreten.








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