Jugend(medien)schutz
Kriegsverherrlichende oder pornografische Inhalte sind im Internet immer nur einen Klick entfernt. Taditionelle Möglichkeiten für Lehrkräfte, ihre Aufsichtspflichten wahrzunehmen, greifen hier zu kurz.
Soll der Computer deshalb in der Schule aus bleiben? Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kommt zu einem anderen Ergebnis. Anlässlich einer
Rede zum Thema Aufwachsen in der Mediengesellschaft erklärte die Ministerin Renate Schmidt am 2. Februar 2005 in München,
"Wir können unsere Kinder heutzutage nur mit den Medien und nicht gegen die Medien erziehen. Medien haben einen erheblichen Anteil an der Sozialisation eines Menschen, sie prägen unsere Kultur, unser Lernen, unser Freizeitverhalten. [...] Deshalb müssen wir unsere Kinder begleiten. Dafür brauchen wir erstens einen guten Jugendschutz und Jugendmedienschutz, der den Rahmen steckt."
Damit sind freilich noch nicht alle Fragen beantwortet:
Wie sieht dieser Rahmen aus?
Wie geht das in der Praxis?
An wen kann man sich wenden?
Apropos...
Jugend(medien)schutz kann auch selbst Thema im Unterricht sein: Jens Wiemken hat im Auftrag des Bundesverbands der Verbraucherzentralen e.V. ein Themenmodul zum Thema "Computerspiele und Gewalt - Unterrichtsideen zum Jugendschutz" verfasst.







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