Apropos Zeitmanagement
Natürlich, ein gutes Lernmodul zu erstellen, kostet Zeit. Zeit aber, die an anderen Stellen gewonnen wird:
- Lernangebote können wieder verwendet, aktualisiert oder weitergegeben werden (Content Sharing)
- Programme erleichtern und beschleunigen die Feststellung und Auswertung von Lernerfolgen und Lernstandsdefiziten durch Anwendungen zum (Selbst)Testen und zur Evaluation.
- Lernplattformen unterstützen die Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsinhalten.
- Unterrichtsausfälle durch Krankheit, Mutterschutz usw. werden deutlich verringert, denn Vertretungsstunden können leichter von fachfremden Lehrern gehalten werden.
- Mit der Technik können Verwaltungsprozesse optimiert werden. Dies hat das Informationsbüro d-NRW in einer Studie gezeigt. Auf der Internetpräsenz des Forums kann die Studie heruntergeladen werden (
pdf, 971 KB).
Ein konkretes Beispiel...
Sie legen einen Lernkurs für Business English mit dem Schwerpunkt Bewerbungsbrief an. Das kostet zunächst Zeit, weil Sie einzelne Lernaktivitäten auswählen und einbetten müssen, etwa Texte einscannen, Links auf Videos einpflegen, Lückentexte oder Übungen erstellen.
Die einzelnen Lernaktivitäten können sie aber wiederverwenden und Zeit sparen - der Link zum Video wird dann beispielsweise Grundlage eines Aussprachetests, der Lückentext wird zur Vorlage für einen anderen Lückentext. Auch den kompletten Kurs können sie wiederverwenden oder Teile davon ausblenden - und das, ohne für 25 Schülerinnen und Schüler erst alle Materialien am Kopierer vervielfältigen und sortieren zu müssen.
Zeit sparen Sie auch, wenn die Fehlerquoten bei Lücken- und Vokabeltest, Ausspracheübung oder Quiz automatisch erhoben werden. Selbst Statistiken über den Lernerfolg der Klasse oder Bereiche, in denen die meisten Schüler schlecht abgeschnitten haben, können Sie schnell erheben.







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