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E-Portfolios

Der Begriff des E-Portfolios wird sehr unterschiedlich verstanden. Gemäß dem European Institute for E-Learning (Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEIfEL), das die Entwicklung von E-Portfolios in Europa anleitet, sowie der us-amerikanischen Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEducause National Learning Infrastructure Initiative (NLII) sind E-Portfolios


"elektronische Sammelmappen, die eine Auswahl persönlicher Dokumente enthalten, die den eigenen Wissens- und Entwicklungsstand repräsentieren."

 

(Lesen Sie dazu Hinweise zum Datenschutz)

 

Verbreitung

Die Idee des Portfolios ist nicht neu; in der Schule wurden Sammelmappen bereits in den 1980er-Jahren eingesetzt. Webbasierte Portfolios allerdings sind in Deutschland bisher kaum verbreitet, während sie an anderen europäischen Schulen an Popularität gewinnen. Vorreiter sind die USA und Großbritannien sowie italienische Schulen, in denen E-Portfolios schon 2002 durch das Bildungsministerium (MIUR) eingeführt wurden. In Österreich sollen sie jetzt mit der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterePortfolio Initiative nachhaltig in Bildung und Wirtschaft etabliert werden.


Die Initative folgt dem Programm "ePortfolio for all" der Europäischen Union: Das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEPICC (EPortfolio Initiatives Coordination Committee) der EU strebt an, bis 2010 allen Bürgern den Zugang zu E-Portfolios zu ermöglichen. Dazu gehört ein Europass, der als Portfolio Abschlüsse und Zeugnisse zur Übersicht über Erfahrungen und Kenntnisse präsentiert.

 

Unterrichtszenario

Im Rahmen von Blended Learning sind E-Portfolios weit mehr als Sammelmappen. Im Unterricht  können Schüler damit beispielsweise

  • individuell oder kollaborativ ihren Wissens- und Kenntnisstand reflektieren oder
  • Ergebnisse einer Projektarbeit oder WebQuest strukturieren und präsentieren
  • sich selbst präsentieren: der Klasse, innerhalb einer Bewerbung mit Arbeitsproben oder Zeugnissen, usw.

Und nicht zuletzt stellen sie auch für die Lehrperson eine Möglichkeit dar sich zu präsentieren, zu lernen, Feedback zu erhalten, ein Lehrtagebuch zu erstellen und vielem mehr.

 

E-Portfolios werden in allen Fällen Teil eines Prozesses von

Auswahl - Reflexion - Feedback

 

Mehr dazu

Außerdem...

Jede Menge an Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstergesammelten Informationen zur Portfolio-Methode, Einsatz und Beispiele finden Sie auch bei rpi virtuell, der überkonfessionellen Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche Deutschland.

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