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E-Learning-Portal Baden-WürttembergLandesmedienzentrum Baden-Württemberg

Mehrwert

Ob nun in einer webbasierten Situation oder im Unterricht: Tandemlernern und Sprachpartnerschaften bringen alle Vorteile, die sie aus offenen Unterrichtsformen und Partnerarbeit kennen. Dazu gehören beispielsweise

  • die 1-zu-1 Sozialform unterstützt die innere Differenzierung
  • Interaktivität
  • Multiperspektivität: Die Schülerinnen und Schüler bringen in diesem Fall zusätzlich unterschiedliche Perspektiven aus ihrer Kultur mit ein.
  • das Peer Tutoring, bei den neben den Fachkompetenzen gleichzeitig Sozialkompetenzen trainiert werden.

und und und.

Für den Spracherwerb ist die Partnerarbeit laut Apfelbaum (1997) besonders funktional, weil hier 

  • 2 oder mehr Sprachen in einer Sitzung benutzt werden,
  • die Teilnehmer den Zuwachs an kulturellem Hintergrundwissen und an Motivation schätzen.


Im Rahmen von E-Learning umgesetzt, bringt das Tandem bzw. die Schulpartnerschaft weitere Vorteile:

  • Es liegt in der Natur anderer Sprachräume, nicht vor der Haustür zu sein. Dass E-Learning Lernen orts- und zeitunabhängig ist, überwindet daher wichtige Hürden: Statt lange auf Briefe zu warten, können die Schülerinnen und Schüler unabhängig von geografischen Entfernungen und Zeitzonen direkt und unmittelbar miteinander in Kontakt treten.
  • Die Schüler können Kommunikationswerkzeuge nutzen, die bei Jugendlichen beliebt sind und "echte" Konversation lernen: Chat und Internettelefonie (VOIP) unterliegen längst nicht so strengen Regeln wie der Briefverkehr. Hier können die Lernpartner spontan und ungezwungen reden und Sprachregeln um idiomatischen Sprachgebrauch ergänzen.
  • Die webbasierte Technik erweitert den Spielraum der sozialen Interaktion: Statt nur schriftlich oder nur vor Ort miteinander in Kontakt zu treten, können die Schülerinnen und Schüler ständig zwischen Kommunikationsmitteln wechseln.
  • "Ist die webbasierte Schulpartnerschaft eine Modeerscheinung oder eine Entwicklungschance für Alle?", fragte Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDr. Walter F. Kugemann auf der eTwinning-Konferenz in Köln (2007). Er kommt unter anderem zu dem Schluss: "eTwinning kann dort anfangen, wo das Curriculum seine Relevanz verloren hat und damit die (vielen) relevanten curriculum Elemente 'valorisieren'".



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