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Planspiel/Simulation

Mercedes-Benz: E-Klasse 1990, 1:5 Modell in Vaihingen  © LMZ

"Wenn eines der grundlegenden Ziele, die mit dem Methodencurriculum erreicht werden sollen, nämlich die Förderung der Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit von Schülerinnen und Schülern, erreicht werden soll, müssen im alltäglichen Fachunterricht mehr und mehr schülerzentrierte Arbeitsformen zum Einsatz kommen."


So heißt es im Zwischenberichtder Arbeitsgruppe Methodencurriculum am Königin-Olga-Stift Stuttgart (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterbildung-stärkt-menschen.de)


Zu den etablierten schülerzentrierten Arbeitsformen, die auch mit E-Learning-Werkzeugen umgesetzt werden können, gehören Planspiele und Simulationen. Während Planspiele in der Schule schon seit den 1960er-Jahren mit den verschiedensten – computerlosen – Spielformen genutzt werden, sind Simulationen an sich mit zumindest technischen Systemen verknüpft.

 

Durch Computertechnologien können Erscheinungsformen der beiden Arbeitsformen verschwimmen, wenn Planspiele Simulationseffekte enthalten. Signifikante Unterschiede lassen sich jedoch weiterhin feststellen. Interessensgegensätze sind nur dem Planspiel eigen und den von selbst ablaufenden Prozess kennzeichnet die Simluation, während das Planspiel sich durch die durchgehende Steuerung des Prozesses auszeichnet.

 

Planspiel

Simulation

Modell

Modell

eines komplexen, kostspieligen oder

gefährlichen  Phänomens

eines komplexen, kostspieligen oder

gefährlichen  Phänomens

Interessensgegensätze

spontane Handlungsbedarfe

spontane Handlungsbedarfe

problembasierter Prozess

problembasierter Prozess

bis zum Ende gesteuerter Prozess

Selbstläufer

 

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