Relevant - E-Learning im Fremdpsrachenunterricht
"Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." (Johan Wolfgang von Goethe)
Fremdsprachen sprechen heißt den Horizont erweitern, heißt Austausch mit anderen Kulturen und ist letztlich heutzutage, in unserer immer kleiner werdenden Welt, ein Muss, wenn man erfolgreich sein will.
Deshalb hat die UNO das Jahr 2008 auch zum internationalen Jahr der Sprachen erklärt.
"Ob durch Initiativen im Bildungsbereich, im Cyberspace oder in der gebildeten Schicht; ob durch Projekte zur Rettung gefährdeter Sprachen und zur Förderung von Sprachen zwecks gesellschaftlicher Integration; oder durch die Erforschung des Wechselspiels zwischen Sprache und Wirtschaft, zwischen Sprache und Wissen der indigenen Völker oder zwischen Sprache und Schaffen - überall soll die Idee verbreitet werden: Sprachen sind wichtig!" (Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO)
Die neuen Medien und E-Learning bieten dabei unzählige Möglichkeit, sich fremden Sprachen zu nähern, sie zu erlernen, zu üben und zu verbessern.
Wo es früher den ausländischen Brieffreund aus der Partnerschule gab und wo die, meist nicht muttersprachliche, Lehrperson oft als Übersetzer fungieren musste, ist es heute in (internationalen) Audio- und Video-Chats oder etwa über E-Journale, die gemeinsam von Schülern und Schülerinnen gestaltet werden möglich die jeweilige (Fremd-)Sprache ganz konkret zur Verständigung mit Schülern und Schülerinnen in anderen Ländern einzusetzen und so schnell den Nachweis praktischen Nutzens zu erbringen. Die Möglichkeit, Muttersprachler, statt der übersetzenden Lehrperson, zu hören und über das Ohr die eigene Aussprache zu optimieren, ist dabei ein entscheidend wichtiges Argument.
Der Computer und das Internet ermöglichen es außerdem viele Themen und Lerngegenstände von ganz verschiedenen Seiten zu betrachten. Sie können sprachlich-kulturell, aber z. B. auch auf politische, geografische und soziale Auswirkungen hin untersucht und verglichen werden.So gibt es zum Beispiel unzählige von Vokabellern-Programmen für PC und Handy, Sprachspiele, interakiven Tests, Kurse, Sprach-/Medien-Projekte und so weiter - um nur einige Beispiele zu nennen. Damit läßt sich eine ideale Blended-Learning-Umgebung für SchülerInnen schaffen, die genau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden kann.
Eines dieser Beispiele etwa könnte
Lingoland, eine von der EU-geförderte interaktive Sprachlernplattform für Kinder von 6- 12 Jahren, sein. Die Schüler geben erst Ausgangs- und Zielsprache ein und können dann ihre eigene Homepage basteln, auf der sie sich selbst vorstellen können. Es gibt außerdem ein Sprachenquiz, einen multimedialer Europa-Atlas, der über Land und Leute informiert sowie ein bedienerfreundliches Lexikon, mit dem Fremdwörter in Wort, Bild und Ton erfahrbar gemacht werden.
Mehr gibt es in den Rubriken zu den jeweiligen Fremdsprachen
- Module und Materialien
- Links zu Software
- Module und Materialien
- Online-Spiel
- Links zu Software
Auch beachtenswert
- Das Multilinguismus-Portal der Europäischen Kommision und das Sprachenportal der Europäischen Union
- Das EuroCom Center, das Servicecenter zur Europäischen Mehrsprachigkeit - mit vielen online Sprachkursen und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen.
- Fremdsprachen sind nicht fremd! - Ein schweizer Portal mit Unterrichtseinheiten (online und offline) zum Fremdsprachenlernen: es gibt 8 Module mit insgesamt 26 Einheiten (ca. 70 Unterrichtsstunden), eine Tabelle zur Übersicht über die angebotenen Kurs zur besseren Planung und Einordnung der Unterrichtseinheiten. Sie enthält Angaben über die Einheiten, geordnet nach Dauer der Bearbeitung, nach Eignung für die verschiedenen Fächer, nach Vertiefungsmöglichkeiten und nach inhaltlichen oder methodischen Besonderheiten.








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