Informationsarchitektur in Lernkursen
Bei der Konzeption einer webbasierten Lerneinheit stellt sich schnell die Frage nach der Lernarchitektur: Wie sollen die Lerninhalte in separate Abschnitte eingeteilt werden und wie sollen diese Abschnitte aufeinander folgen?
Mögliche Antworten auf beide Fragen präsentiert
e-leo der Universität Trier.
Die "Architektur" der Lerneinheiten hängt freilich von den definierten Lernzielen und der didaktischen Konzeption ab. Soll das Lernarrangement – wie im klassischen E-Learning – nach Prämissen des Behaviourismus gestaltet werden, also immer komplexer werdende Schritte vorsehen, die durch Tests und ähnliches überprüft werden? Oder soll das Lernszenario konstruktivistisch geprägt sein und individuelle, adaptive Lernwege zulassen, um den situativen, individuellen und sozialen Wissensstrukturen der Lernenden gerecht zu werden?
Unabhängig von der Entscheidung für eine sequentielle oder nicht-sequentielle Abfolge von Lernabschnitten formulieren Reinmann-Rothmeier und Mandl
4 Grundsätze, nach denen Wissensarten und Lernmedien im webbasierten Lernen strukturiert werden können:
Reinmann-Rothmeier, G. / Mandl, H. (2001): "Unterrichten und Lernumgebungen gestalten." In: Pädagogische Psychologie. Hrsg. v. Diess u.a. Weinheim:
Beltz, S. 603-648.







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