Cognitve Apprenticeship
Das konstruktivistische Lehr-/Lernkonzept des "Cognitve Apprenticeship" sieht vor, dass der Meister/Lehrer zunächst einen Arbeitsvorgang zeigt (modelling), Hinweise gibt, Lernprozesse korrigiert und bewertet (durch scaffolding und coaching,) um sich danach schrittweise aus dem (Selbst-)Lernprozess zurückzuziehen (fading).
Ausführlicher vorgestellt wird dies von Jörg Zumbach (2002): " Weiterbildung online." In: Unternehmenskommunikation offline/online . Hrsg. v. C. Thimm. Frankfurt: Peter Lang, S. 260-288.
Das Konzept von Collins und Brown (1989) bezieht sich zunächst nicht auf E-Learning, ist aber in allen Szenarien webbasierten Unterrichts umsetzbar, die die "Reflexion von Unterschieden" beinhalten und es dem Lehrling/Schüler ermöglichen, seine Denkprozesse in Worte zu fassen (articulation), den Lernprozess zu wiederholen oder zu reflektieren und so zu sichern (reflection) sowie Strategien einzusetzen, um Probleme zu lösen oder Ziele zu erreichen bzw. erworbene Kompetenzen auf andere Bereiche zu übertragen (exploration).
Beispielsweise
- bei der Arbeit mit E-Portfolios,
- in Planspielen oder Simulationen,
- in kommunikativen und kollaborativen Lernprozessen auf der Lernplattform, etwa in Chats oder virtuellen Klassenzimmern
Ausgangs-Theorie:
Collins, Allan / John S. Brown / Susan E. Newman (1989): "Cognitive Apprenticeship. Teaching the Crafts of Reading, Writing, and Mathematics." In: Knowing, Learning and Instruction. Hrsg. v. Lauren B. Resnick. Hillsdale: Lawrence Erlbaum Associates, S. 453-494.
Collins, Allan / John S. Brown / Ann Holum: "Cognitive Apprenticeship. Making Thinking Visible"








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