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Interaktion

Wenn Schülerinnen und Schüler Lernobjekte interaktiv und individuell beeinflussen können, ermöglicht die virtuelle Lernumgebung eine Binnendifferenzierung, wie sie im Klassenzimmer kaum realisierbar wäre. Zwei Arten der interaktiven Instruktion lassen sich dabei unterscheiden:

 

Interaktion mit dem Interface

Mittels der Menü-Führung auf der Oberfläche eines Lernprogramms können sich Schülerinnen und Schüler flexibel durch einen Lernkurs bewegen und im Idealfall selbst eine Instruktion wählen, die ihren jeweiligen Lernpräferenzen und Voraussetzungen entspricht.

 

Interaktion mit Inhalten

Wie eine Interaktion mit Inhalten aussehen kann, verdeutlicht ein Artikel von Christian Swertz (2005). Er ordnet unterschiedliche Instruktionsformen und Medienarten interaktiven Formen, Wissen zu erlangen zu (Wissensarten):

 

Christian Swertz (2005), Abb. 9, http://www.medienpaed.com/04-2/swertz04-2.pdf
Christian Swertz (2005) Abb. 9

Graduelle Unterschiede

Mit DIN PAS 1068, dem Leitfaden zur Beschreibung von Bildungsangeboten, lassen sich außerdem unterschiedliche Grade von Interaktivität unterscheiden. Dabei ist festzustellen, dass eine geringe Interaktivität vor allem Interaktivität auf der Ebene der Navigation (Interface) bedeutet, eine hohe Interaktivität aber auf der Ebene der Inhalte stattfindet. Die höchste Interaktivität (Simulation) findet auf Ebene der Inhalte statt und spiegelt sich im Interface wider.

 

Grade der Interaktivität, nach Angaben in DIN PAS 1068

 

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