Nähe durch Distanz: Mutpol
Der Leuchtturm im Schullogo ist nicht zufällig gewählt: Mutpol gestaltet Schule lösungsorientiert und richtungsweisend. Die diakonische Einrichtung in Tuttlingen begleitet junge Menschen, für die die Schulausbildung mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist und die deshalb von der Ausgrenzung bedroht sind.
Dazu gehört unter anderem eine virtuelle Lernumgebung: Kinder und Jugendliche, die in Deutschland nach vergeblichen Jugendhilfemaßnahmen als „nicht beschulbar“ beurteilt wurden, bekommen mit einer intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung (ISE) im Ausland durch spezialisierte Einrichtungen (kooperierende Partner von Mutpol) Gelegenheit zu einer Verhaltensänderung. Statt in einem Heim leben sie in einer Familie und werden in einer ihnen unbekannten und reizarmen Infrastruktur über eine Dauer von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren sozialpädagogisch betreut und gleichzeitig von der Gotthilf-Vollert-Schule von Mutpol schulisch begleitet.
Ob sie nun in Südafrika, Spanien oder Portugal, Frankreich, Griechenland oder Kirgisien ihren Auslandsaufenthalt verbringen – auf Basis von
Pragma, einem CMS, das hier als Lernumgebung fungiert, können die betroffenen Jugendlichen im "virtuellen Klassenzimmer" der Schule weiter für ihren Hauptschulabschluss oder Förderschulabschluss lernen.
Mehr über Mutpol und wie die Gotthilf-Vollert-Schule den virtuellen Unterricht technisch, methodisch und organisatorisch gestaltet, lesen Sie hier in einem pdf:









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