Peer Tutoring: Tübingen
Peer Tutoring ist ein Unterrichtsmodell, bei dem sich Mitschüler – genauer, Peers, also "Ebenbürtige" – gegenseitig unterstützen. Sich selbstständig Inhalte und Fertigkeiten aneignen und sich gegenseitig unterstützen – der Einsatz webbasierter Lernkurse erhöht an der Mathilde-Weber-Schule (MWS) in Tübingen
- die Eigenaktivität der Schüler und
- ermöglicht eine besondere Form der Binnendifferenzierung.
Beim Einsatz von Moodle im Unterricht können unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten nicht nur durch zusätzliches Arbeitsmaterial ausgeglichen werden, sondern auch dazu genutzt werden, dass schnellere Schülerinnen und Schüler ihre Klasenkameraden in deren Lernprozess unterstützen.
So trainieren die, überwiegend in Pflegeburfen angesiedelten, SchülerInnen der beruflichen Schule ganz nebenbei kommunikative und soziale Kompetenzen und werden in Ihren Selbstlernkompetenzen gefördert.
Das selbstgesteuerte Lernen und die gegenseitige Unterstützung werden zusätzlich gefördert, wenn die Schüler, von der Lehrkraft begleitet, in Foren- und Lexikon bzw. Glossarbeiträgen das kollektive Wissen der Klasse steigern und in der Lernumgebung schriftlich fixieren, ja sogar bei der Erstellung von Lernkursen beteiligt werden.
Désirée Kleinebecker, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landesinstitut für Schulentwicklung, hat die ARIMIS-Projektschule in Tübingen besucht und berichtet detailliert über die Arbeit der beruflichen Schule:




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